Freitag, 19. Juni 2015

der weitere Trocknungsverlauf und der Kabel-TV-Anschluss

Hallöchen liebe Leser!

Heute früh war ich wieder im Haus, und durfte weitere 30 Liter Kondenswasser wegkippen.
Mittlerweile beträgt unsere Vorlauftemperatur 55°C und heute früh waren es um die 40 Grad im Haus, bei ca. 50% Luftfeuchtigkeit.

Am Donnerstag kam nun der dritte Bautrockner von der TKL, und eigentlich wollten wir den anderen Bautrockner zurückgeben. Der Spediteur hatte allerdings keinen Auftrag, den zweiten Bautrockner mit zu nehmen. Nun laufen 2 davon.

Gestern wurde auch unser Anschluss für das Kabelfernsehen gelegt.

Ohne es kommentieren zu wollen, auf der rechten Seite seht Ihr den Zustand vor diesen Arbeiten, nach dem die Firma Hennecke (einen Tag zuvor) unsere zukünftige Garagenauffahrt aufgefüllt und glattgerüttelt hatte auf der rechten Seite (grau).

Auf der linken Seite seht Ihr den Zustand des Grundstückes nach den Arbeiten. (braun)



Eine Email an Kabel Deutschland habe ich schon geschrieben ;-)

Jetzt verabschiede ich mich von Euch und wünsche


ein schönes Wochenende!


Mittwoch, 17. Juni 2015

Spaß mit Hansi und dem Bautrockner, ein Beratungsgespräch im Globus Baumarkt in Salzgitter, der Schornsteinfeger, Netzwerkdosen

Hallöchen liebe Leser!

Kennt Ihr noch Hansi?

Richtig, das war unser erster Hausbewohner. Er ist zurückgekehrt.

Diesmal hat er sich nicht im Haus eingenistet, sondern am Haus. Das ganze sah dann folgendermaßen aus:


Dies ist noch eine der harmloseren Stellen. Einige Bereiche sahen wesentlich schlimmer aus. Von einem Berater im Baumarkt in Salzgitter bekamen wir den Tipp, welche Bürste wir gegen solche Flecken nehmen könnten, und von Nachbarn gab es den Tipp, wie man solche Stellen zukünftig vermeiden könnte. Schwalben haben es nämlich nicht so gerne, wenn sich etwas in der Nähe von ihrem "Domizil" bewegt, oder gar ein größeres Tier in der Nähe ist.

So sieht unser Dach momentan aus:




Nun zur Trocknung:

Momentan herrschen im Haus schon angenehm mollige 40 Grad. Unser Brennwertkessel hat schon eine Temperatur von 45°C. Der Estrich fühlt sich handwarm an. Bei geschlossenem Fenster hält man es in dem Haus nicht lange aus.

Am Donnerstag wurde ja das Gerät geliefert, welches maximal 75 Liter Wasser am Tag maximal aus der Luft holen könnte. Nachdem ich am Montag dann 60 Liter Wasser gemessen und weggeschüttet hatte, rief ich heute (Dienstag) bei der Verleiherfirma an und erklärte mein Problem. Ich nannte Ihnen auch die Luftfeuchtigkeit in benachbarten Räumen (etwas mehr als 50%) und die Temperatur (etwa 25°C).

Nachdem ich den netten Herren noch ein Foto vom "Kühler" geschickt hatte, erklärten diese sich bereit, das Gerät kostenlos umzutauschen. Heute kam das Ersatzgerät.

Dieses Gerät, gleiche Baureihe, hat einen Vorteil: Das Wasser tropft schneller aus dem Kondensatablauf.

Nach ein paar Stunden Betrieb nach ausgiebigem Lüften und immer wieder sporadisch geöffneten Fenstern sank mit dem neuen Gerät die Luftfeuchtigkeit in der Nähe des Gerätes auf knapp über 30 %. Bis morgen früh bleiben unsere Fenster erst ein Mal geschlossen und wir werden beobachten, ob die Luft weiterhin so extrem trocken bleibt. Zu trocken darf die Luft nicht werden. Zeitweise haben wir das Gerät dann auch abgeschaltet.

Unser Ersatzbautrockner hat aber auch einen Nachteil: Da der Lüfter am Rahmen schleift, ist dieses Gerät auch sehr musikalisch.

Morgen probieren wir dann den dritten Luftentfeuchter aus.




....


Kommen wir zum Beratungsgespräch beim Globus.

Wir waren heute da, um uns die Grundierung für die Wände zu besorgen, und erklärten dem netten Herren unser Anliegen. Dieser stellte noch Fragen nach Art des Putzes, nach der Zeit, wie lange er schon da ist (ob er trocken ist), ob dieser Plutz glatt ist, ob er glänzende Stellen hat, u.s.w. Dann legte er mit seiner Beratung los, und nannte uns mehrere Varianten. Ich bekomme nicht mehr alles zusammen, aber wir fühlten uns sehr gut beraten. Wir suchten als Grundierung ein Konzentrat aus, welches laut Packungsanweisung 1:4 zu verdünnen ist. Sein Rat war die Verdünnung nur 1:3 mit Wasser. Von der Menge und Reichweite würden wir damit wesentlich weiterkommen, als z.B. der billigsten Grundierung. Auch zum benötigten Werkzeug bekamen wir wertvolle Tipps, die Grundierung sollen wir z.B. mit einem Quast, und nicht mit einer Rolle auftragen. Dann würde die Wand die Grundierung besser aufnehmen.

Für die Fertigbetondecke bekamen wir den Tipp, diese 2 Mal zu streichen. Zuerst mit der Farbe, mit der wir streichen wollen 9:1 verdünnt (also 90% Farbe, 10 Prozent Wasser), und wenn dies getrocknet ist, noch ein Mal mit der unverdünnten Farbe.

Genau so sollen wir auch mit den (dann grundierten) Wänden verfahren. Die Reichweite der 10%ig "gestreckten" Farbe wäre enorm und beim zweiten Anstrich würde man eine spürbare Ersparnis feststellen.

Auch für unser wolkig angesprühtes Wäscheschachtrohr gab er wertvolle Tipps, wie wir es dann doch noch richtig weiß bekommen können.

Diese Beratung möchte ich nochmals ausdrücklich loben!




Als wir aus dem Baumarkt zurück waren, fing ich irgendwann an, die Netzwerk- und TV-Dosen anzuschließen. Und, welch ein Glück, stand ein Mann in schwarzer Kleidung im Haus. Der Bezirksschornsteinfegermeister!

Wir lernten heute, dass er 2 Positionen gleichzeitig hätte. Auf der einen Seite wäre er eine Behörde, die unter anderem dafür zuständig ist, alle Brandstätten zu inspizieren. In dieser Funktion wäre er nicht austauschbar, das dürfte nur er in seiner Funktion als Bezirksschornsteinfegermeister tun.

Auf der anderen Seite wäre er ein Dienstleister, den man beauftragen kann, eine Messung laut Bundesimmisionsschutzverordnung an dem Kessel durchzuführen. Dies dürfe auch jeder andere Schornsteinfeger. Diese Messung müsste alle 2 Jahre durchgeführt werden. Lassen wir diese Messung nicht durchführen, würden wir damit eine Ordnungswidrigkeit begehen.

Außerdem lernten wir noch, dass unsere "Milchmädchenrechnung", nach der sich die ca. 5.000 € Solarthermieanlage nicht amortisieren würde, weil wir jährlich nur 250 Euro im Jahr für die Warmwassererwärmung bezahlen, völlig falsch sei. Wir vernachlässigten völlig, dass die Preise für Gas in der Zukunft steigen würden, und ich wäre von einem viel zu kleinen Nutzungsgrad ausgegangen. Und solche Kollektoren würden mittlerweile locker 20 Jahre halten. Zusätzlich lernten wir noch, dass unser Lüftungsanlage nur unter ganz bestimmten Bedingungen funktioniere.

Ich stellte dabei fest, dass es unterschiedliche Meinungen dazu gibt, welches "die richtige" Heizung wäre.

Zum Schluss möchte ich noch zeigen, wie ich aus den "TV - und Datenleerdosen" fertig angeschlossene Dosen gemachte habe. ich muss sagen fast fertig, denn die andere Seite der Netzwerkkabel, die im Hauswirtschaftsraum ankommen, müssen auch noch angeschlossen werden. Dazu folgt später mehr.

Zuerst sieht man die Steckdosenkombination:

Hierbei sei noch erwähnt, dass "Nicht - Elektriker" nichts an den Steckdosen zu suchen haben, vor allen Dingen nicht dann, wenn diese schon funktionieren. In diesem Fall sollte man sie vom Netz trennen (der richtige LS-Automat im Verteiler nach unten drücken, und noch man mit einem Spannungsprüfer feststellen, dass die Steckdosen tatsächlich nicht mehr unter Spannung stehen)



Die Steckdosen sind im Rahmen festgeschraubt und der Rahmen kann danach vorsichtig abgezogen werden.



Auf der linken Seite (orange) befindet sich die zukünftige Netzwerkdose, rechts daneben befindet sich die TV - Dose.



Die Kabel hatte ich herausgenommen und ein paar Zentimeter abgemantelt.


Als nächstes wird dann jede einzelne Ader abisoliert. Ich habe darauf geachtet, dass so viel von der Verdrillung wie möglich, bleibt.

Welche einzelne Ader auf welchen Port zu stecken ist, entnahm ich der folgenden Anleitung:

klick

In dieser Anleitung werden "blau-weiße", und "grün-weiße" u.s.w. markierte Adern genannt. Das vorhandene Installationskabel hatte aber keine "grün-weiße Ader. Es hatte aber weiße Adern, die mit der grünen, blauen u.s.w. Ader verdrillt waren. Diese Adern waren dann für mich die grün-weißen oder blau-weißen Adern.

Die Installation des Patchfeldes im Hauswirtschaftsraum erfolgt dann genau so.


Nach ein wenig Suche fand ich auch bei der TV - Dose den Anschluss für den einen vorhandenen Draht.

Zum Schluss werden die fertig angeschlossenen Dosen wieder zurück "in das Loch in der Wand" geschraubt und der Rahmen wird wieder angeschlossen.


So. Das reicht für heute, liebe Leser!

Wir lesen uns bald wieder!


Freitag, 12. Juni 2015

noch mehr Anschlüsse, Tiefbau, Trockenbau, Wäscheschacht, Heizung, Bautrockner

Hallöchen liebe Leser!

In den letzten Tagen ist auf unserer Baustelle wieder sehr viel passiert. Seit Dienstag werden bei uns die Regen- und Abwasseranschlüsse an das Grundstück ausgeführt.


Da die Regen- und Abwasserrohre in der Straße recht tief liegen, musste das dafür vorgesehene Loch auch recht tief werden.

Die Tiefbauer sprachen mich auch auf eine "Bierleitung" an und fragten nach einer Bohrmaschine. Diese Leitung war in keinem Plan und lag auf unserem Grundstück. Das Anbohren ergab, dass diese Leitung nicht mehr genutzt wurde. Ich empfand es trotzdem als sicherer, mich während der Bohrung hinter dem Haus zu verstecken, denn die besagte Leitung stellte sich als eine totgelegte, uralte Gasleitung heraus.


Auf dem folgenden Foto seht Ihr die Abwasser- und Regenwasserschächte. Diese sind größenbedingt etwas weiter auseinander gelegen. Die Tiefbauer erzählten mir, dass diese Anschlussart eine Sonderkonstruktion wäre, weil die Abwasser- und Regenwasserrohre so nah bei einander waren. Da ich davon nicht so viel Ahnung habe, habe ich es zur Kenntnis genommen.




Ebenfalls am Dienstag kam unser Elektrozähler und die Elektroinstallation wurde in Betrieb genommen. Seit dem sind unsere Steckdosen im Haus betriebsbereit. Als wir uns mit dem Elektriker unterhielten, trafen auch schon die Trockenbauer und Ihr Material auf der Baustelle ein.


Nebenbei haben wir festgestellt, dass jetzt auch unsere Badewanne da ist.




Die Trockenbauer haben mittlerweile das Dach und die Dachschrägen mit Mineralwolle gedämmt,


 die Dampfsperre (Folie) verlegt,


 
und Gipskartonplatten angeschraubt.






Gestern haben wir uns um den Wäscheschacht gekümmert. Dazu nutzten wir KG-Rohre, passende Rohrschellen und eine Zugentlastung. Im Vorfeld habe ich versucht, das KG Rohr mit Hilfe von Schleifpapier, Schwamm, Anlauger, 2 Sprühdosen Grundierung und 2 Sprühdosen weißem Lack matt weiß zu bekommen, mit eher mäßigem Erfolg.


Hier ist das gute Stück, Leider ist es nach diesem Aufwand immer noch "wolkig". In den nächsten Tagen werden wir es mal mit Lack versuchen, den man mit einer Farbrolle aufträgt.

Und seit gestern läuft jetzt auch unsere Heizung und fährt das "Estrichtrocknungsprogramm" durch. Die Vorlauftemperatur wird jetzt nach und nach täglich erhöht, bis 50 °C erreicht sind. Diese Temperatur wird dann für ein paar Tage gehalten, und dann wird die Temperatur wieder heruntergefahren. Das Ganze wird etwa 18 Tage dauern.

Es wird "schön" warm werden in unserem Haus, und der Estrich hat jetzt Gelegenheit, bitte ganz viel Wasser an die Luft abzugeben. Aus der Luft wird diese Feuchtigkeit wieder eingesammelt von den beiden Lufttrocknern, die wir aufgestellt haben.


Dieser große gelbe Luftentfeuchter soll eine maximale Entfeuchtungsleistung von 75 Litern am Tag haben. In der ersten Stunde war davon noch nichts zu sehen. Mittlerweile tropft das Kondensat aus dem Schlauch, wie etwa Kaffee aus einer kleinen Kaffeemaschine. Bis die große Regentonne damit gefüllt wird, kann noch ein bisschen dauern. Zusätzlich haben wir im Hauswirtschaftsraum noch einen weiteren Luftentfeuchter in Betrieb genommen, der 16 Liter am Tag schaffen soll. Dieser hat zusätzlich einen eingebauten Hygrometer. dies zeigte 60 % Luftfeuchtigkeit an. Ich bin gespannt, wie viele Liter dieses Gerät schafft. Hier habe ich einen Handfeger unter den Kondensatablauf geklemmt, weil der Kondensatablauf etwas kurz geraten war. Hier liegt die Häufigkeit der Tropfen wie bei einem tropfenden Wasserhahn. Mit steigender Temperatur rechne ich mit einer größeren Wassermenge. Momentan sind es ca. 23 Grad im Haus.



Damit unsere Luftentfeuchter sich nur um die Luft im Haus kümmern, und nicht den sinnlosen Versuch starten, die Umgebungsluft zu trocknen, musste ich auch den Luftaustausch verhindern. Dazu habe ich Kreppband vor die noch offenen Rolladenkästen geklebt. Das Kreppband hat den Vorteil, dass es hinterher wieder leicht zu entfernen ist, wenn die Rolladenkästen eingebaut werden.


In den nächsten Tagen werdet Ihr erfahren, wie viele Kubikmeter Gas bei der Estrichtrocknung verbraucht werden. Die Drehung der Räder an der Gasuhr ist nicht zu übersehen. Ebenfalls werdet Ihr erfahren, wie viele Liter Kondensat aus den Luftentfeuchtern insgesamt tropfen werden.

Bis dahin wünschen wir ein schönes Wochenende!

Samstag, 6. Juni 2015

der Anschlusstag

Hallöchen liebe Leser!

Letzten Samstag wurde unser Gerüst endlich weggeräumt. Einen Tag, nachdem wir die Hausanschlüsse zu liefern hatten, ohne dass es zu Verzögerungen kommt.

Zum Thema Verzögerung und zum Daumen drücken: Wir haben in diesen Blog eine "Count-Down - Funktion" eingebaut.  Dort sieht man die tickende Uhr. So viel Zeit haben wir noch, bis wir im Haus eingezogen sein müssen. Liebe Leser: Drückt doch bitte die Daumen, damit wir das auch rechtzeitig schaffen. Ich nehme an, dass es noch zu schaffen ist.

So sieht unser Haus jetzt ohne Gerüst aus:



Zu unserer Farbe: Mal sieht unser Haus weiß aus, mal leicht lila - grau, mal sieht man die Fliederfarben richtig gut. Ich könnte jetzt etwas von aktiver Farbwechseltechnologie schreiben, um alle zu verwirren, aber ich bin ehrlich und schreibe, dass unsere Farbe stark vom Lichteinfall abhängig ist.



Seit gestern ist nun die Firma SLG Schöttle gut auf unserer Baustelle beschäftigt. Sie waren gestern so lieb, noch Schutt von unserem Grundstück mitzunehmen.




Heute waren es zeitweise 3 LKW´s, beladen mit Baggern, Sand, Anschlussmaterial und noch mehr Sand.

Geliefert wurden der Gasanschluss,



Der Wasseranschluss, hier leider mit einer Kernbohrung, weil die Klempnerfirma das dafür vorgesehene KG - Rohr aus Platzgründen nicht verwenden konnte., und der Stromanschluss inkl. Hausanschlusskasten. Laut Aussage unseres Elektrikers soll der Zähler dann am Dienstag kommen.




Wir hatten es heute auch geschafft ein Beweisfoto für die Existenz des Telekomtechnikers zu ergattern.

Hier ist es!



Gleichzeitig war heute auch Forum da und hatte die Abwasserrohre - und Regenwasserrohre verlegt. Die Regenwasserrohre können jetzt aber noch nicht angeschlossen werden, weil die Schächte auf dem Grundstück noch nicht liegen. Deswegen wird das Regenwasser momentan neben das Regenwasserrohr geleitet. 



Und wenn das noch nicht genug war, auch wir haben uns um unsere Leerrohre gekümmert und fleißig Kabel verlegt. 

Wir sind ganz schön erledigt und wünschen Euch noch einen schönen Tag. Man liest sich!

Samstag, 30. Mai 2015

der erste Termin mit dem Fliesenleger, weitere Beleuchtung, Bautrocknung, Anschlüsse

Hallöchen liebe Leser!

gestern war nun unser Termin mit dem Fliesenleger. Mit ihm zusammen schauten wir uns jeden Raum fest, und suchten uns die passenden Abdeckleisten (Edelstahl, gebürstet) und für die Räume jeweils den Fliesenverbund aus.

Für die Wände haben wir uns die klassische Kreuzfuge ausgesucht. (Das sähe bei Wänden am besten aus) Für den Fußboden war uns der Fliesenverband wichtig. Es wird in den meisten Räumen den sogenannten Drittelverband geben.

Infos zu Verlegemustern, und auch deren Auswirkungen  gibt es hier.

Ursprünglich wollten wir noch einen Sockel aus Fliesen verlegen lassen. Für die meisten Zimmer haben wir uns dagegen entschieden, weil der Estrich sich im ersten Jahr noch bewegt, und die Sockelleiste ihren Ort verändern würde. Uns wurde zu einem Sockel aus Holz geraten, oder zur Verlegung des Sockels in einem Jahr.

Da wir im nächsten Jahr nicht soo gerne Möbel rücken möchten, sollten wir demnächst ein paar Sockelleisten aus Holz aussuchen.

Vielleicht werden wir die Verlegung der Fußbodenleiste auch angehen wie der Herr Molter .

Wir waren Euch ja noch die Fotos von den ausgesuchten Fliesen schuldig.



Die graue Fliese werden in der Küche, Esszimer, Wohnzimmer und Gäste-WC verlegen lassen.
Die beige Fliese (auch im Format 30x60, das Muster war nicht vorrätig) werden wir in der Diele und im Hauswirtschaftsraum verlegt.

Nun die Badfliesen:



Die dunkle Fliese wird im Badfußboden verlegt, und die helle an den Wänden. Die Verkleidung für die Badewanne und der Streifen für die Duscharmatur werden auch mit der schwarzen Fußbodenfliese verkleidet, um einen Kontrast zu bilden. Die Wandfliese haben wir so ausgesucht, dass sie im Badezimmer zu den dunklen Fliesen und im Gäste WC zu den grauen Fliesen passt. Beide Fliesen sind vom Baustoff Brandes.




weiter zur Beleuchtung:

Wir haben im Conrad endlich unsere Badezimmerbeleuchtung bekommen. Diese besteht aus 6 LED-Spots. Wir haben bei der Schutzart auf mindestens IP44 geachtet. Die Leuchtmittel (LED, dimmbar, 350 lm) haben wir separat dazu gekauft. Fotos folgen

Infos zu Schutzarten gibt es Hier.


Als Leuchtmittel haben wir uns für dimmbare LED´s entschieden. Leider haben sie im Conrad nicht gleich den passenden Dimmer gehabt. Dies lag aber auch daran, dass wir nicht auswendig wussten, welches Schalterprogramm im Haus verbaut wurde. Im Internet wurden wir fündig und haben dort auch gleich den Inhalt für die Daten-und die TV-Leerdosen gekauft. Insgesamt sind wir etwa 300 Euro dabei losgeworden.



Kommen wir nun zur Trocknung des Estriches.

Hier und hier gibt es ein paar Informationen über das Trocknungsverhalten von Estrich.

Wir haben uns dazu entschieden, während der Aufheizphase (Funktionsheizen) einen Lufttrockner zu betreiben. Den Zeitpunkt haben wir so gewählt, weil beim Funktionsheizen der Estrich ziemlich stark aufgeheizt wird. Gerade dann kann sehr viel Wasser in die Luft entweichen. Und gerade richtig warme Luft kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen.

Zum Thema Estrichtrocknung sei noch erwähnt, dass man auch Fehler machen kann. Die Feuchtigkeit kann durch den Estrich durch Kapillaren (mikroskopisch kleine Kanäle, durch die der Dampf entweichen kann). Falls die Estrichtrocknung zu schnell erfolgt, trocknen diese Kapillaren aus, und die darunter liegende Feuchtigkeit kann dann nur noch sehr viel langsamer entweichen. Außerdem darf der Estrich nicht zu früh getrocknet werden, weil dieser das Wasser zum Abbinden benötigt. Der Lufttrockner wird 4 Wochen nach Einbringung des Estriches gestartet, und somit sollte das Abbinden zu diesem Zeitpunkt erledigt sein.

Um diesen Kapillarabriss zu vermeiden, haben wir bei der Auswahl der Bautrockner darauf geachtet, dass dieser für weniger Kubikmeter ausgelegt ist als unser Haus insgesamt aufweist. Wir planen, dieses Gerät etwa 2 Wochen laufen zu lassen, und zwar sobald das Aufheizprogramm gestartet wird.

Diesen Bautrockner haben wir uns ausgesucht. Während der Trocknungszeit werden wir dieses Gerät öfter räumlich versetzen, und alle Ventilatoren, die wir haben, werden wir im Haus betreiben, um zwischen den Räumen eine gute Luftwechselrate zu gewährleisten. Das tun wir, damit nicht nur die Luft in dem Raum getrocknet wird, in dem das Gerät steht, sondern eben auch alle anderen Räume.

Ebenfalls gestern vormittag hatten wir dem Mitarbeiter der Tiefbaufirma noch ein Mal die Örtlichkeit im Haus gezeigt, damit unsere Hausanschlüsse am kommenden Montag gelegt werden können. Weil das Gerüst zu diesem Zeitpunkt noch stand, und nicht absehbar war, dass dieses noch rechtzeitig weggeräumt wurde, mussten wir uns dazu entscheiden, den Zeitpunkt für die Anschlüsse zu verschieben.

Da die Platzverhältnisse in unserem Hauswirtschaftsraum für die Lüftungsanlage, die Heizung, und alle Anschlüsse recht beengt sind, musste unser Wasseranschluss zugestellt werden und ist nicht mehr nutzbar. Dafür werden wir beim Wasseranschluss eine Kernbohrung benötigen. Es kann sein, dass dafür noch weitere Kosten auf uns zukommen werden. Schade drum.

Zu guter Letzt kommt noch ein Foto von unserer Lüftunsgsanlage.



An dieser Stelle reicht es vorläufig für heute.

Wir wünschen ein schönes Wochenende!










Samstag, 23. Mai 2015

Infos zum Thema Fliesen

Kommen wir nochmals zu den Fliesen. Wir waren heute mal wieder in einem Fliesenmarkt. Es ist heute sicher schon der zehnte Besuch in solch einem Markt, und langsam sind wir so weit, dass wir uns immer wieder die gleichen Fliesen aussuchen. Auf Tipp eines Bekannten sind wir auch online auf die Suche nach Fliesen gegangen (dazu später mehr). Damit Ihr anderen Bauherrenuns versteht, werde ich jetzt etwas weiter ausholen, wie wir unsere Fliesen aussuchen. Unsere Kriterien in einem Fliesenmarkt oder in einem Online Shop sind folgende:

1. Aussehen.

Einfach aus dem Bauch heraus. Da die Partnerin auch immer ein Wörtchen mitzureden hat, werden dabei schon einige Fliesen aussortiert, denn es muss ja beiden gefallen.


2. Qualität

Über die Qualität lässt sich in den meisten Fällen nicht meckern. Wenn man sich unsicher ist, sollte hier auf fachliche Beratung zurückgegriffen werden. Entweder Ihr sprecht im Fliesenmarkt mit einem Mitarbeiter oder nutzt die meist kostenlose Beratung der Online-Shops. Auch bei der Beratung in Online-Shops haben wir gute Erfahrungen gemacht. Ein weiterer Punkt auf den zu achten ist, sind exakt gleiche Maße der Fliesen. Sind nicht einmal diese eingehalten, legt die Fliese sofort wieder zur Seite. Tut Ihr das nicht, wird es bei der Verlegung richtig teuer, weil der Fliesenleger viel mehr zu tun hat. Er muss jede einzelne Fliese zurechtschneiden, evtl. jede Höhe anpassen etc.

Bei Feinsteinzeug ist es sehr gut, wenn dieses "durchgefärbt" ist. Falls doch mal etwas Schweres auf die Fliesen fällt, und tatsächlich etwas von der Fliese abplatzt, wird man die Fehlerstelle bei nicht durchgefärbten Fliesen sehen. 

Bei durchgefärbten Fliesen könnte man diese Stelle vielleicht auch finden, aber nur wenn man danach sucht. Für viele ist eine gut spürbare Riffelung der Fliese ein Qualitätsmerkmal (besonders bei keramischem Holz). Hierbei sei erwähnt, dass diese Riffelung die Reinigung erschwert, und dass sich gerade dort der Schmutz ansammeln kann. Man sollte es mit der Unebenheit also nicht übertreiben.

3. Kombinierbarkeit und zusammenpassen.

Man nehme sich ein paar Stücke von den zukünftigen Möbeln (oder etwas, von dem man meint es sieht so ähnlich aus) und stellt sie daneben.  Hierbei werden auch so einige Fliesen aussortiert. Ursprünglich wollten wir im Wohnzimmer keramisches Holz haben. Hierbei hätten wir uns allerdings für die Auswahl der Möbel eingeschränkt, weil das Holz der Möbel womöglich nicht zum Muster des Fußbodens passen würde. Ein Foto von unseren Stubenfliesen folgt. Sie wird den regelmäßigen Lesern bekannt vorkommen.

4. Preis.

Auch der Preis ist eine Gradwanderung. Bei Fliesen sollte man schon bedenken, dass man diese in den nächsten 20 Jahren täglich sieht und aus diesem Grund sollte man wirklich nur Fliesen aussuchen, von denen man denkt, dass sie einem auch in den nächsten 20 Jahren noch gefallen werden. Sollte man sich tatsächlich die 8 Euro Fliesen aus dem Baumarkt aussuchen, und in 3 Jahren merken, dass sie einem nicht gefallen, dann muss man eine schmerzhafte Entscheidung treffen. Um sich das zu ersparen, sollte das Budget nicht zu klein angesetzt werden.

Auf der anderen Seite muss man sich ein Limit, eine Schmerzgrenze setzen, die man möglichst nicht überschreiten möchte. Diese "Schmerzgrenze" lag bei uns bei 40 Euro pro Quadratmeter für die Fliesen im Durchschnitt. Bei den jetzigen Favoriten werden alle Kriterien eingehalten.

Ein guter Tipp um die besten Preise zu finden ist hier der Vergleich mit Online-Shops. Sehr gut gefallen hat uns hier der Shop 


Hier findet man ein großes, günstiges Fliesenangebot. Zudem verschickt diese Seite auch Fliesenmuster, mit deren Hilfe man sich die Fliese vor Ort aussuchen kann. Ebenfalls positiv war die freundliche und kompetente Beratung am Telefon. Schaut doch einfach mal vorbei. Sobald wir unser endgültiges Ergebnis haben, folgen Fotos.

An dieser Stelle reicht es für heute. Wir wünschen Euch

Frohe Pfingsten!

Donnerstag, 21. Mai 2015

unsere Fassade ist da!, und Fotos von den Leuchten

Hallöchen liebe Leser.

Heute ist unsere Fassade pünktlich gekommen! Wir liegen doch recht gut im Zeitplan. Hier sind ein paar Fotos:




Ich denke, die Kollegen sind heute noch fertig geworden. Nachmittags um 2 war die Rückseite die letzte verbleibende Wand. In den nächsten Wochen werden wir noch ein paar "Schönwetterfotos" vom Haus ohne Gerüst anfertigen.

Jetzt kommt noch ein Nachtrag zu den Leuchten. Die folgenden Leuchten haben wir im Globus, Salzgitter erstanden.


Das sind die Leuchten, die wir für einen Großteil unserer Zimmer einsetzen werden, der Rest liegt im Schuppen.


Speziell bei den 5er Spots war es uns wichtig, dass wir einige Lampen unabhängig voneinander, also nicht alle gleichzeitig, schalten können.


Auf diesem Bild ist die Klemmbox der Leuchte zu sehen (der runde Kasten, der an die Decke geschraubt wird). Man sieht deutlich die weißen Leitungen, die zu den einzelnen Spots führen. Wir werden die vorhandene 2er Lüsterklemme durch eine 3er Lüsterklemme ersetzen. Die blauen Leitungen bleiben so angeschlossen wie sie sind. 3 von den 5 braunen Äderchen werden auf den 3. Teil der Lüsterklemme angeschlossen. Bei der Elektroinstallation haben wir daran gedacht, dass wir den Deckenauslass nicht nur 3 polig (L1,N,PE), sondern 5 polig ausführen. Wir brauchten nur 4, aber der Elektriker wollte an dieser Stelle nicht kleckern, sondern klotzen. Ein weiterer Draht wird dann auf den 3. Teil der Lüsterklemme geklemmt. In der Schalterdose im Wohnzimmer werden wir den Schalter entsprechend anklemmen. Damit erreichen wir eine stufbare Beleuchtung. Diese Arbeit machen wir uns allerdings nur für die 5er Strahler im Wohnzimmer. Die anderen Strahler werden so angeschlossen, wie sie sind.

Hier wiederhole ich es nochmals: Überlasst solche Arbeiten einem Elektriker, wenn Ihr keiner seid. Und die Garantie für die Leuchten ist nach dieser "Manipulation" weg. Weil ich meistens weiß, was ich tue, und diese Leuchten dann in meinem Haus hängen, mute ich mir das auch zu.

Liebe Leser, das muss für heute auch schon reichen. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend!